Eurogeldmarkt

Der Eurogeldmarkt dient als Interbankenmarkt in erster Linie dem internen Handel der Banken, weitere Marktteilnehmer sind Regierungen. Am Eurogeldmarkt werden in Ländern außerhalb der Euro-Zone Einlagen und Kredite in der europäischen Gemeinschaftswährung Euro gehandelt. Eine Ursache für die Einführung des Eurogeldmarktes bestand darin, dass der Handel an außereuropäischen Börsen deutlich weniger gesetzlichen Regulierungen als innerhalb Europas unterliegt. Der Eurogeldmarkt wurde bereits in den 1950er Jahren gegründet, damals wurde er nicht durch die Gemeinschaftswährung Euro, sondern durch Europa als Region bestimmt, der Handel erfolgte in unterschiedlichen europäischen Währungen. Laufzeiten und Konditionen auf dem Eurogeldmarkt sind strikt reguliert.

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