Wertbildungsprozess

Der Begriff des Wertbildungsprozesses wurde erstmals von Karl Marx verwendet. Er gilt als grundlegender Bestandteil des Produktionsprozesses in kapitalistischen Wirtschaftsstrukturen. Der Wertbildungsprozess setzt jedoch voraus, dass die geleistete Arbeit als gesellschaftlich notwendig zu betrachten ist. Der Wertbildungsprozess ist nach Karl Marx jedoch nicht das eigentliche Interesse der Kapitalisten, diese sind vielmehr an der Verwertung der Arbeitsleistung interessiert. Gemeinsam mit dem Arbeitsprozess bildet der Wertbildungsprozess den Produktionsprozess. In der Soziologie und der Pädagogik meint der Wertbildungsprozess die Entwicklung und Vermittlung von Werten. Dieser Wertbildungsprozess erfolgt sowohl in der Familie als auch in der Schule, ebenfalls nehmen religiöse Einrichtungen an diesem teil.

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