Zinsreagibilität

Eine weitere Bezeichnung für Zinsreagibilität ist Zinsempfindlichkeit. Aufgrund dessen wird deutlich, wie beispielsweise der Markt auf Veränderungen bei den Zinssätzen reagiert. Eine solche Erkenntnis ist auch wichtig für die Politik der Zentralbank. So hängt es davon ab, inwiefern in das Marktgeschehen eingegriffen werden kann durch eine Veränderung bei den Leitzinsen. Bei einer eher niedrigen Zinsreagibilität ist dies eher schwierig. Generell wird davon ausgegangen, dass die Nachfrage nach Kapital mit einem steigenden Zins sinkt. Als Kenngröße der Zinsreagibilität gilt die Duration. Grundsätzlich versteht man unter einer Duration eine bestimmte Bindungsdauer einer Investition. Diese bezieht sich zum Beispiel auf ein in einem festverzinslichen Wertpapier angelegtes Kapital.

^