Basisvergütung

Bei Wertpapieren gilt als Basisvergütung der Grenzgewinn, bei dessen Überschreiten erst eine Dividende an die Anteilseigner vorgesehen ist, da zuvor die Gewinnbeteiligung des Managements befriedigt werden soll. Diese Form der Basisvergütung wird zumeist mit dem englischen Begriff Hurdle Rate bezeichnet. In der Energiewirtschaft bezeichnet die Basisvergütung die Höhe der Einspeisungsvergütung, welche der Netzbetreiber zahlt, wenn keine Gründe für die Anwendung der höheren Vergütungssätze vorliegen. In Arbeitsverträgen und Tarifverträgen wird häufig eine Basisvergütung für Bereitschaftszeiten vereinbart, welche im Falle eines tatsächlichen Einsatzes durch die übliche Vergütung ersetzt wird. Des Weiteren kann der Begriff Basisvergütung für das Grundgehalt verwendet werden, wenn der Arbeitnehmer weitere Gehaltskomponenten erhält.

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