Volatilitätskennzahl

Die Volatilitätskennzahl ist eine Kennzahl, die sich auf die Schwankungsbreite einer Geldanlage oder auf ihre Erfolgsaussichten in Verbindung mit dem Risiko bezieht. Es existieren verschiedene Volatilitätskennzahlen, die unterschiedliche Sachverhalte ausdrücken. Die SSRI geht von 1 bis 7, wobei der Wert 1 eine geringe Rendite bei niedrigem Risiko und der Wert 7 eine hohe Rendite bei einem entsprechend hohen Risiko anzeigt. Die Volatilitätskennzahl nach Wilders bezieht sich hingegen auf die Bandbreite von Kursschwankungen innerhalb eines Betrachtungszeitraumes. Sie gibt dem Anleger einen Hinweis über die zu erwartende Höhe der Wertveränderung. Als Grundsatz gilt, dass Anlagen mit starkem Änderungspotential riskanter als solche mit einer geringen erwarteten Schwankung sind. Bei Aktien eignet sich die Volatilitätskennzahl nach Wilders für die Risikobewertung bei einer spekulativen Anlage, während sie sich nicht auf die zu erwartende Dividende auswirkt.

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