Abschreibungsarten

Als Abschreibungsarten werden die Grundlagen der Abschreibung bezeichnet. Am häufigsten nutzen Betriebe die zeitproportionale Abschreibung, bei welcher der jährliche Wertverlust des abzuschreibenden Gegenstandes des Anlagevermögens in Verbindung mit der wahrscheinlichen oder geplanten Nutzungsdauer berücksichtigt wird. Abweichend wird bei der leistungsproportionalen Abschreibung die von einem Anlagegut erwartete Leistung als Grundlage für den Wertverlust verwendet. Eine häufig genutzte Möglichkeit zur Bestimmung der Leistung bieten die Betriebsstunden eines Anlagegegenstandes. Eine dritte Variante bietet die Substanzwertabschreibung, bei welcher der tatsächliche Substanzverlust als Maßstab für die Höhe der Abschreibung herangezogen wird. Diese kommt häufig bei zu erschöpfenden Besitztümern wie Bergwerken zur Anwendung.

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